Zündkerzen

Bei Ottomotoren wird die Explosion des Luft-Kraftstoffgemisches durch den Zündfunken der Zündkerzen kontrolliert hervorgerufen. Zündkerzen gehören je nach Bautechnik und Qualität bei optimaler Verbrennung alle 10.000 bis 30.000 Kilometer erneuert.

Entscheidend für einen Wechsel ist die Abnützung der Kerze, erkennbar vor allem am Abstand zwischen Mittel- und Massenelektrode(n). Denn dies und Verschmutzungen bewirken eine Verschlechterung der Zündvorgänge: Unvollständige Verbrennung, erhöhter Kraftstoffverbrauch, fehlende Spritzigkeit sind die schleichende Folge.

Muß schließlich ein Wechsel vorgenommen werden, ist genau auf richtige ündkerzenwerte zu achten: Der Wärmewert, Entstörung, Zündabstand Art der Isolatorspitze und Elektroden entscheiden über den richtigen Funken.

Zündkerzen sind aber nicht nur ein Verschleiß- und Ersatzteil, sie geben auch -bei entsprechendem Fachwissen- gute Auskunft über den Zustand des Motors. Ruß, Öl, Ablagerungen, Verfärbungen, Glasuren und Ähnliches können sehr genau Auskunft über Fehleinstellungen oder Defekte geben.

Deshalb sollte eine Kontrolle oder ein Wechsel nur von absoluten Profis gemacht werden, die frühzeitig schleichende Fehler entdecken können und dadurch oft einige Tausender retten können.

Ihr Automagic-Team empfiehlt:

Lassen Sie Ihre Kerzen von Profis bei jedem Ölwechsel überprüfen: 
Sie stellen fest, ob die Kerzen reinigbar sind oder getauscht werden müssen und ob Ihr Motor richtig arbeitet. 
Wir führen einerseits Qualitätskerzen mit hoher Lebensdauer (15.000km bei guter Motoreinstellung) andererseits auch Kerzen mit Doppelkupferkopf oder Platineinlagen. Diese sind zwar um 25 - 30 Prozent teurer, zeichnen sich aber durch die hohe Lebensdauer von 25 - 30.000 km bei guter Verbrennung aus.